Als der Wu-Tang Clan 1999 zum ersten Mal mit Nike zusammenarbeitete, wurde der Sneaker „Wu-Tang x Nike Dunk High“ zur Legende. Mit einer Auflage von nur 36 Paaren ging er sofort in die Sneaker-Geschichte ein und erlangte unter Sammlern einen fast mythischen Status. In jüngerer Zeit erreichten die Wiederverkaufspreise atemberaubende 50.000 Dollar pro Paar.
Als der Wu-Tang Clan ankündigte, dass die Schuhe anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums neu aufgelegt werden sollten, waren Fans und Sammler (gelinde gesagt) begeistert.
Da so viel auf dem Spiel stand, brauchte der Drop einen Partner, der nicht nur die technischen Aspekte bewältigen und ein reibungsloses Kundenerlebnis gewährleisten konnte, sondern auch Schutz vor modernen Herausforderungen bot, nämlich vor Sneakerbots.
Das Problem
Die Schuhe waren sehr gefragt, daher waren zwei separate Verkaufsrunden geplant: eine über Nike und eine weitere über die offizielle Website des Wu-Tang Clans. Gerade für Letztere war externe Unterstützung erforderlich.
Angesichts des großen Interesses war ein Warteschlangensystem erforderlich, nicht nur, um technische Ausfälle wie einen Website-Ausfall zu verhindern, sondern auch, um den Kunden ein reibungsloses und gut organisiertes Einkaufserlebnis zu bieten.
Auch Warteschlangensoftware war unerlässlich, um sich vor böswilligen Akteuren zu schützen. Im Jahr 1999, als der Wu-Tang Clan den Sneaker erstmals auf den Markt brachte, gab es noch keine „Sneakerbots“. Nun bestand die Gefahr, dass echte Fans die Sneaker nicht kaufen konnten, da Bots den Vorrat innerhalb von Sekunden aufkaufen konnten.
Es waren mehrere Agenturen aus den Bereichen Künstlermanagement, Webdesign und Auftragsabwicklung beteiligt. Das Produkt wurde über Shopify verkauft, die Fan-Website ist jedoch ein maßgeschneidertes Frontend. Um erfolgreich zu sein, erforderte der Verkaufsstart eine umfassende Zusammenarbeit, um die verschiedenen beteiligten Agenturen aufeinander abzustimmen. Glücklicherweise verfügte CrowdHandler sowohl über Erfahrung bei der Koordination von Schuhverkäufen als auch bei der Abwehr von Bot-Versuchen.
Die Lösung
Wir haben eng mit allen Agenturen zusammengearbeitet, um ein reibungsloses und faires Einkaufserlebnis beim Sneaker-Drop des Wu-Tang Clans zu gewährleisten.
Im Rahmen eines limitierten Pre-Drops kamen die Funktionen für den vorrangigen Zugang von CrowdHandler zum Einsatz. Einige dieser Codes wurden ausschließlich an die treuesten Hörer des Wu-Tang Clans auf Spotify verschickt, andere an Gewinner eines Gewinnspiels.
Sneaker-Bots können nach wie vor auch auf Einladung basierende Verkäufe gefährden, weshalb hier die Anti-Bot-Funktionen von CrowdHandler zum Einsatz kamen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Ansatzes bestand darin, alle potenziellen Käufer in einen virtuellen Warteraum zu leiten. Dadurch konnten die Nutzer nach dem Zufallsprinzip in eine Warteschlange eingeteilt werden, sodass Bots keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber menschlichen Nutzern hatten.
Um den Warteraum betreten zu können, mussten die Nutzer ein CAPTCHA ausfüllen, das zwar einfach war, aber verhinderte, dass Bots die Plätze in der Warteschlange überfluteten. Dieser Vor-Warteraum filterte automatisierten Datenverkehr heraus.
Mit der Shopify-Integration von CrowdHandler wurden zudem Schutzmaßnahmen eingeführt, um Bestellungen mit ihren Positionen in der Warteschlange abzugleichen, sodass Bots das Warteschlangensystem nicht umgehen und sich so einen unfairen Vorteil verschaffen konnten.
Das Ergebnis
Nachdem die Vorlage für den Warteraum entworfen und unsere Shopify-Integration eingerichtet worden war, war die Einführung ein voller Erfolg.
Die CrowdHandler-Software konnte den plötzlichen Anstieg des Datenverkehrs zum Zeitpunkt des Drop-Ereignisses bewältigen und so Abstürze oder technische Fehler verhindern und eine erfolgreiche Veröffentlichung gewährleisten.
Im Vorfeld des Verkaufs blockierte CrowdHandler über 200.000 Bot-Versuche und stellte so sicher, dass die limitierten 360 Paare ihre Zielgruppe erreichten.
Beim Haupt-Drop sorgte das System von CrowdHandler trotz überwältigender 11 Millionen Bot-Versuche dafür, dass alle 3.600 Paare von echten Fans erworben wurden.
Entscheidend war, dass wir uns mit allen beteiligten Stellen abstimmen konnten, um sicherzustellen, dass das System funktionierte. Wir gehen davon aus, dass die Bekämpfung von Sneakerbots auch in Zukunft eine Herausforderung bleiben wird, da Sneakerheads ihre Taktiken weiterentwickeln, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.
Die erfolgreiche Neuauflage des „Wu-Tang x Nike Dunk High“ zeigt jedoch, wie neue Lösungen für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgen und sicherstellen, dass echte Fans eine faire Chance haben, an limitierte Auflagen heranzukommen.
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